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Lattenroste
Definition
Lattenroste, oder auch “Rahmen” genannt, sind für alle textilen Matratzenarten aus zwei Gründen erforderlich: Zum einen sollen sie die Luftzirkulation ermöglichen, zum anderen die Körperunterstützung bzw. -anpassung weiter optimieren. Die meisten textilen Schlafsysteme, wie Schaumstoff und Latex, funktionieren nur mit einem geeigneten Lattenrost. Auch der Liegekomfort von Federkernmatratzen wird durch einen guten Lattenrost optimiert.
Am weitesten verbreitet ist der Federholzrahmen, der mit flexibel gelagerten Schichtholzleisten für die notwendige Elastizität sorgt.
Neuentwicklungen in diesem Bereich sind Tellerrahmen, die aufgrund der aufwendigen Konstruktion relativ teuer sind, aber durch die punktgenaue Anpassung große Vorteile gegenüber den Federholzrahmen haben. Die Lager der Teller sind dabei kritisch zu betrachten, da diese das gesamte Gewicht tragen und über lange Zeit flexibel sein müssen.
Auch Flügelfeder-Systeme, wie sie derzeit ausschließlich von der Firma Thomas unter dem Markennamen Lattoflex® produziert werden, sind herkömmlichen Lattenrosten weit überlegen. Solche Systeme nennt man auch nicht mehr Lattenrost, da keine Holzleisten (“Latten”) mehr verwendet werden, sondern hier hat sich der Begriff “Unterfederung” durchgesetzt.
Wichtige Ausstattungsdetails bei klassischen Lattenrosten sind verstellbare Mittelzonenbereiche (“Rückenunterstützung”) und eine effektive Schulterkomfortzone, die für Seitenschläfer sehr wichtig ist.
Generell abzuraten ist von “Rollrosten” wegen der mangelnden Federung. Auch Sperrholzplatten oder ähnliche Unterlagen sind schon wegen der mangelnden Durchlüftung nicht geeignet.
Genauer gesagt: Die Zeit der Lattenroste ist vorbei. Lesen Sie dazu in unserer Rubrik “News” den Text “Tschüss Lattenrost”.
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