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Kaltschaum- Matratzen
Definition
Der Begriff “Kaltschaum” wird heute irrtümlich vom Fachhandel und Herstellern für alle Arten von Schaumstoff-Matratzen verwendet. Vermutlich hat dies marketingtechnische Gründe, da “Kaltschaum” sich etwas hochwertiger anhört als “Schaumstoff”.
Ob das Schäumverfahren ausschließlich chemisch (“Kaltschaum”) oder durch eine Kombination von chemischen und thermischen Einflüssen (“Heißschaumstoff”) stattgefunden hat, hat grundsätzlich noch keinen Einfluss auf die Qualität oder Haltbarkeit des Schaumstoffproduktes.
Aufbau
Als Grundstoff für Schaum-Matratzen wird in der Regel Polyurethan verwendet. Wichtig bei Kaltschaum-Matratzen ist die Ausführung der Liegefläche: Hochwertige Matratzen haben meist Luftkanäle zum besseren Feuchtigkeitsausgleich und sind mit verschieden festen Zonen, abgestimmt auf die jeweiligen Körperpartien, ausgestattet.
Nicht vernachlässigen darf man die Qualität des Bezugs. Je hochwertiger der Bezug, desto besser funktioniert die Feuchtigkeitsregulierung und das damit verbundene Schlafklima wird optimiert.
Vorteile
Im Vergleich zu Federkernsystemen bieten Schaummatratzen eine sehr gute Körperanpassung und sind bei entsprechend qualitativer Ausführung mittlerweile auch lange haltbar.
Die Feuchtigkeitsregulierung ist zwar i.d.R. schlechter als bei Federkernsystemen, jedoch deutlich besser als bei Latexmatratzen.
Die Kombination dieser beiden Vorteile gegenüber Federkern und Latex lässt vermuten, dass sich in der nähren Zukunft Schaummatratzen noch weiter am Markt von den Mitbewerbern absetzen werden.
Nachteile
Etwas schlechtere Haltbarkeit als Federkern.
Bei Billigprodukten eventuelle Schadstoffbelastung.
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